 | Hallo, liebe Eltern Ich habe eben wieder eine kleine Auseinandersetzung mit meinem 3,5-Jährigen gehabt: Er hat mit einem alten Kindertisch rumgespielt. Da ging das Tischbein ab. Ich meinte dann ur: "oh, jetzt hast du den Tisch kaputt gemacht, jetzt habt ihr keinen mehr für das Spielhäuschen. Ist ja schade!". Der Kleine fing sofort an, mir zu erklären, dass die Arbeiter, die den Tisch gebaut haben, Schuld haben. Der Kleber hätte auch Schuld. Daraufhin sagte ich, dass es schon ab und an so ist, dass man selbst Schuld hat und dass ja das gar nicht schlimm ist, aber man muss es einsehen und aus den Fehlern lernen. So auch jetzt, du hast den Tisch kaputt gemacht, bist also schuld, dass er nicht mehr benutzbar ist und daraus solltest du lernen, dass man einen Tisch stehen lässt und nicht hin und her am Bein zerrt. Nein, seiner Meinung nach, sind die Arbeiter schuld. Und das ist nur ein Beispiel. Ich will nicht, dass mein Kind immer die Schuld bei anderen sucht. Dabei gebe ich doch so oft selbst Fehler zu. Als ich letztens laut wurde, sagte ich später, dass ich einen Fehler gemacht habe. Dass ich nicht hätte laut werden dürfen. Dann sagte mein Sohn: "ja, Mama, du machst immer Fehler".Grrrr, also, ein Vorbild für "die Schuld den anderen zuschieben" bin ich ja nun wirklich nicht... Wie macht ihr das? Wie erzieht man dem Kind an, Verantwortung für sein tun zu übernehmen? Vielleicht sind ja ein Paar Leute unter euch, die mir da ein Paar Tipps geben können:) lG |